Ein Museum ist ein Ort der Ruhe in der Stadt. Die Sammlung des Musée des Beaux-Arts de Brest Métropole Océane zeigt wesentliche Strömungen sowie bekannte und weniger bekannte Künstler. Das ursprüngliche Gebäude wurde 1941 zerstört; der heutige Bau stammt aus den sechziger Jahren. Die Sammlung bietet einen umfassenden Einblick in die europäische Malerei vom Ende des 16. Jh. bis heute.

Gegensatz der Stile, Zusammenwirken der Talente

Die Ausstellung gliedert sich um drei Schwerpunkte. Im Obergeschoss befinden sich Werke alter Meister (16. bis 17. Jh.), an denen sich die engen Beziehungen zwischen Italien und Frankreich und den flämischen und holländischen Künstlern ablesen lassen. Die Vielzahl verschiedener Schulen, sowie der Gegensatz zwischen Klassik und Barock werden ebenfalls deutlich. Weiter geht es mit Genreszenen, Klassizismus und der Geburt der Romantik. Mehrere Namen drängen sich auf: Guerchin und Schalcken, Dolci, Houasse, Giordano, Van Loo, Batoni und Sablet. Besonders eindrucksvoll ist das morbide, faszinierende Gemälde von Pietro della Vecchia, das Isabella von Portugal in ihrem offenen Sarg zeigt.

Im Erdgeschoss werden die vielfältigen Strömungen des 19. Jh. gezeigt, von der Romantik (mit A. Decamps und E. Cibot) über Akademismus (A. Delobbe), Landschaft (G.Michel) und Porträt (F. Winterhalter), Wandgemälde (H.Lévy, J.P. Laurens) bis zu Orientalismus (E. Fromentin) und Realismus (P. Mathey und R. Collin). In Erinnerung bleibt unter anderem das berühmte Trompe-l'œil-Gemälde "Vache à l'étable" von G. Kneipp (1841): ein Meisterwerk des Kitschs, welches die gewagte Kunst des Surrealismus vorwegnimmt.

Highlight des Museums ist der Symbolismus, dem in der Entwicklung der Kunst des ausgehenden 19. Jh. eine Schlüsselrolle zukam. Neben Pastellzeichnungen von L. Lévy-Dhurmer und E.-R. Ménard finden sich Gemälde von E. Aman-Jean, G. Clairin, C. Dulac, A. Séon, H. Martin, sowie einige wenige Werke aus Belgien und England. Zentralpunkt ist die Gruppe von Pont-Aven (1886-1895) : E. Bernard, H. Delavallée, E. Jourdan, M. Maufra, H. Moret, A. Seguin. Bis auf P. Gauguin sind fast alle wesentlichen Vertreter dieser Bewegung hier zu sehen. Das Erbe dieser Bahn brechenden Künstler trat die Gruppe der Nabis an, hier vertreten durch P. Sérusier, H.-G. Ibels und G. Lacombe und das Gemälde "Blühender Apfelbaum" von P. Bonnard (1920), eines der bedeutendsten Exponate.

Öffnungszeiten

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag
10 h 00 - 12 h 00
14 h 00 - 18 h 00
10 h 00 - 12 h 00
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Die Öffnungszeiten sind unverbindlich, für nähere Angaben wenden Sie sich bitte direkt an den Dienstleister..

Kalender
  • "Coquillages et crustacés"

    Vom 12 Juni 2010 (10h00) bis 24 Oktober 2010 (18h00)

    Coquillages et crustacés

    Muséee des beaux-arts - BREST Du 12 mai au 24 octobre 2010 Le musée est ouvert tous les jours sauf le lundi de 10h à 12h et de 14h à 18h Ouverture les dimanche et jours fériés de 14h à 18h Ouverture pour les groupes le lundi sur rende... (Events einsehen)

  • Journées du Patrimoine au musée des Beaux-Arts

    Vom 18 September 2010 (10h00) bis 19 September 2010 (18h00)

    Journées du Patrimoine au musée des Beaux-Arts

    Entrée gratuite ... (Events einsehen)


Preise
Erw.KinderRabattGratis
4€002€50 étudiants extérieur BrestMoins 18 ans, étudiants UBO moins de 26 ans, demandeurs d'emploi...

Entrée gratuite pour tous le premier dimanche de chaque mois.

Die Preise sind unverbindlich, für nähere Angaben wenden Sie sich bitte direkt an den Dienstleister..


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